Institut für Portfoliomanagement Kontakt

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Vergütungsregelung


 Gesetzlichen Grundlagen

1. Einleitung

Die Institut für Portfoliomanagement GmbH (nachfolgend IPM genannt) ist gemäß § 7 Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV) verpflichtet, ihre Vergütungsregelungen offen zu legen.

Die Institutsvergütungsverordnung vom 6. Oktober 2010, veröffentlicht im Bundesgesetz-Blatt I S. 1374 und in Kraft getreten am 13. Oktober 2010, beinhaltet die bankenaufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen für die Vergütungssysteme von Banken und Finanzdienstleistungsinstituten. Ziel der InstitutsVergV ist die Verhinderung von Anreizen zur Eingehung unverhältnismäßiger Risiken.

Die IPM ist ein Finanzdienstleistungsinstitut mit Erlaubnis nach § 32 KWG. Gegenstand des Unternehmens ist die Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG), Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG), Anlagevermittlung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG), Finanzportfolioverwaltung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG) sowie die Beratung in allen sonstigen Finanzangelegenheiten. Die IPM betreibt keine Bankgeschäfte i. S. des § 1 Abs. 1 KWG.

Die IPM ist verpflichtet, gemäß § 25a Abs. 5 i.V.m. § 25 d Abs. 12 KWG i.V.m. der InstitutsVergV über ein angemessenes Vergütungssystem zu verfügen.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft lag seit ihrer Gründung im Jahre 1995 deutlich unter EUR 15 Milliarden. Die Gesellschaft ist nicht als bedeutendes Institut einzustufen. Die Anwendung der Regelungen für bedeutende Institute (§ 17 ff. InstitutsVergV) sind somit nicht anzuwenden.

2. Das Geschäftsmodell

Die IPM zählt zu den kleineren bankenunabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Deutschland.

Die Gesellschaft gliedert sich in folgende Geschäftsbereiche:

  • Vermögensverwaltung
  • Anlageberatung
  • Vermögensanalyse
  • Private Office/Stiftungsberatung

Die IPM besitzt nicht die Erlaubnis zum Betreiben von Eigenhandel. Das Geschäftsmodell der IPM bedingt, dass alle Mitarbeiter und die Geschäftsführung im Kundeninteresse und damit auch im eigenen Interesse langfristig denken und entsprechend handeln.

3. Qualitative Angaben gemäß § 16 Abs. 2 InstitutsVergV

3.1 Allgemeine Angaben zum Vergütungssystem

Die IPM hat die Zielsetzung, ihren Mitarbeitern eine wettbewerbsfähige und faire Gesamtkompensation anzubieten. Die Vergütung der Mitarbeiter/-innen ist an keinen Tarifvertrag gebunden. Die Grundvergütung der Mitarbeiter orientiert sich an den Gepflogenheiten des Personalmarktes. Der jeweilige Aufgabenbereich, vorhandene Qualifikationen und erteilte Vollmachten bilden weitere Differenzierungskriterien für die konkrete Vergütung. Dies bedeutet, dass die Geschäftsführung und die Mitarbeiter der IPM eine angemessene fixe Grundvergütung erhalten. Zur Grundvergütung kann eine leistungs- und/oder ergebnisabhängige Vergütung (variable Vergütung) hinzukommen.

Die Vergütungsregelungen stehen im Einklang mit den strategischen Zielsetzungen der IPM. Das Vergütungssystem setzt keine Anreize zur Eingehung von unverhältnismäßig hohen Risiken und wird jährlich im Rahmen der Personalplanung auf Angemessenheit überprüft und gegebenenfalls angepasst.

3.2 Ausgestaltung des Vergütungssystems

Die Mitarbeiter der IPM erhalten eine markt- und funktionsgerechte fixe Grundvergütung. Garantierte variable Vergütungen sowie vertraglich fixierte Abfindungsansprüche sind im Rahmen von Dienst- oder Arbeitsverhältnissen nicht vorgesehen.

Im Bereich der Kontrollfunktionen (Compliance, Geldwäsche, Revision) werden über das Vergütungssystem keine Anreize gesetzt, die der Überwachungsfunktion dieser Funktionsträger zuwiderlaufen.

3.3 Art und Weise der Gewährung

Das Fixgehalt wird in 12 gleichen monatlichen Teilen ausgezahlt.

3.4 Vergütung der Geschäftsführung

Die Vergütung der Geschäftsführer besteht aus einer Festvergütung.

Die Größe des Unternehmens sowie seine Geschäftsstruktur mit überschaubaren Tätigkeitsfeldern sind nicht dazu geeignet, Anreize für Geschäftsführer und Mitarbeiter zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risiken zu geben. Das Fixgehalt stellt die Grundversorgung der Mitarbeiter, entsprechend der jeweiligen Tätigkeit, sicher und hat auch eine langfristige Bindung der Mitarbeiter an unsere Gesellschaft zum Ziel.

Aufgrund der Betriebsgröße der Institut für Portfoliomanagement GmbH und der geringen Anzahl an Mitarbeitern sieht die Gesellschaft von einer Veröffentlichung der Gehälter im Internet auch unter datenschutzrechtlichen Aspekten ab. 

Stand: 02/2018